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Von A wie „Autofokus“ bis Z wie „Zoomobjektiv“: mithilfe dieses Glossars möchte ich dir eine einfache Möglichkeit bieten, wichtige Begriffe, Techniken und Marken nachzuschlagen. Egal ob du gerade erst in die Welt der Fotografie eintauchst oder als erfahrener Profi nach präzisen Begriffserklärungen suchst.

A

(Advanced Photo System type-C): Ein Sensorformat, das häufig in spiegellosen und DSLR-Kameras zu finden ist, kleiner als ein Vollformatsensor.

Eine Kamerafunktion, die das Motiv automatisch scharfstellt.

Ein Softwareprogramm zur Bearbeitung und Verwaltung von Fotos.

B

Die Dauer, in der der Kameraverschluss geöffnet bleibt und Licht auf den Sensor trifft.

Die Öffnung im Objektiv, die das Licht steuert, das auf den Kamerasensor fällt.

Der ästhetische Effekt unscharfer Bereiche im Bild, besonders bei unscharfem Hintergrund.

C

Eine der führenden Marken in der Fotografie, bekannt für DSLRs, spiegellose Kameras und Objektive.

Das Verhältnis zwischen der Sensorgröße einer Kamera und dem 35mm-Vollformat.

Die Technik des Zusammenfügens mehrerer Bilder zu einem einzigen Bild in der Bildbearbeitung.

D

Ein Kameratyp, der mit einem Spiegelmechanismus arbeitet, um das Bild durch das Objektiv auf den Sucher zu projizieren.

Der Unterschied zwischen den hellsten und dunkelsten Bereichen eines Bildes.

E

Blitzgeräte, die nicht in die Kamera integriert sind und mehr Flexibilität bei der Beleuchtung bieten.

Metadaten, die bei der Aufnahme eines Fotos gespeichert werden, einschließlich Informationen wie Belichtungszeit, Blende und ISO.

F

Der Bereich in einem Bild, der scharf dargestellt wird.

Zubehör oder Software, das die Farbe, Belichtung oder Stimmung eines Bildes verändert.

G

Eine Bildkompositionsregel, die eine harmonische Verteilung von Elementen im Bild ermöglicht.

Ein Zubehörteil, das Streulicht reduziert und Kontraste verbessert.

H

Eine Technik, bei der mehrere Belichtungen kombiniert werden, um mehr Details in hellen und dunklen Bereichen zu erfassen.

Ein Diagramm, das die Helligkeitsverteilung eines Bildes darstellt.

I

Ein Maß für die Empfindlichkeit des Kamerasensors gegenüber Licht.

Serienaufnahmen in festen Zeitabständen, oft für Zeitrafferaufnahmen verwendet.

J

Ein weit verbreitetes Dateiformat zur Komprimierung von Bildern.

K

Ein unkomprimiertes Dateiformat, das alle Bilddaten speichert, die der Sensor erfasst.

Der Unterschied zwischen den hellsten und dunkelsten Bereichen eines Bildes.

L

Ein Genre der Fotografie, das sich auf die Aufnahme von Natur und Landschaften konzentriert.

Ein Beleuchtungsstil mit betont dunklen Tönen und Schatten.

M

Die Aufnahme von extrem nahen Objekten, um feine Details festzuhalten.

Eine Einheit zur Messung der Auflösung von Digitalkameras.

N

Eine weitere führende Kamera- und Objektivmarke.

Ein Filter, der die Lichtmenge reduziert, die auf den Sensor trifft, ohne die Farben zu verändern.

O

Die Linse oder Linsensystem, das Licht auf den Kamerasensor leitet.

Ein Sucher, der ein Bild direkt durch das Kameraobjektiv zeigt.

P

Ein Genre der Fotografie, das sich auf die Aufnahme von Menschen konzentriert.

Eine breite Aufnahme, die oft durch das Zusammenfügen mehrerer Bilder entsteht.

Q

QVGA (Quarter Video Graphics Array) meint eine sehr niedrige Bildschirm- oder Sensorauflösung von 320 x 240 Pixel.

R

Das Spiegeln von Licht auf einer Oberfläche, oft kreativ in der Fotografie genutzt.

Ein unkomprimiertes Bilddateiformat, das mehr Bilddaten als JPEG speichert.

S

Der Bereich im Bild, der als scharf wahrgenommen wird.

Ein Hersteller von spiegellosen Kameras und DSLRs, bekannt für die Alpha-Serie.

T

Eine Technik, bei der über einen längeren Zeitraum aufgenommene Bilder schnell hintereinander abgespielt werden.

Ein Objektiv mit einer längeren Brennweite, ideal für entfernte Motive.

U

Ein Objektiv mit einem sehr weiten Blickwinkel, oft für Landschaftsaufnahmen verwendet.

Die Aufnahme von Fotos unter Wasser, oft mit speziellen wasserdichten Gehäusen.

V

Eine Abdunklung der Bildränder, die entweder ungewollt auftritt oder als Stilmittel eingesetzt wird.

Die Zeit, in der der Kameraverschluss geöffnet ist, um Licht auf den Sensor zu lassen.

W

Ein Objektiv mit einem kurzen Brennweitenbereich, das einen großen Blickwinkel abdeckt.

Eine Einstellung, die die Farbtemperatur des Bildes anpasst, um weiße Bereiche korrekt darzustellen.

X

In der XMP-Datei werden Metadaten zu einer Bilddatei gespeichert. XMP steht für „Extensible Metadata Platform“ und stammt von Adobe.

In der Datei können Metadaten hinterlegt werden wie:

  • Fotograf bzw. Autor,
  • Brennweite,
  • Blende,
  • Verschlusszeit,
  • Kameramodell,
  • Auflösung,
  • Farbraum,
  • Copyrightangaben,
  • Schlüsselwörter
  • und/oder Beschreibungen

Handelt es sich um eine RAW-Datei, können auch die Bearbeitungsschritte und Entwicklungsinformationen wie Ausschnittswahl, Weißabgleich, Belichtungskorrekturen etc. gespeichert werden. Dadurch bleibt die Original-RAW-Datei unberührt und es wird Speicherplatz durch die sehr kleine XMP-Datei gespart. Im DNG-Format sind die XMP-Informationen bereits eingebettet.

Die X-Synchronzeit steht für die Blitzsynchronzeit. Es ist die kürzeste Belichtungszeit, bei welcher der Kameraverschluss komplett geöffnet ist. Alle schnelleren Belichtungszeiten ergeben Abschattungen durch den Verschlussvorhang, der sich bereits wieder schließt und den Bildsensor abgedeckt. Im Foto sind dann dunkle Bereich im oberen oder unteren Bereich zu sehen.

Y

YCbCr ist ein Farbcodierungssystem, „Y“ steht für die Helligkeitskomponente (Luma), „Cb“ und „Cr“ stehen für die Farbdifferenzkomponenten. 

Z

Eine Technik, bei der einzelne Bilder in Intervallen aufgenommen und zu einem Film zusammengefügt werden.

Ein Objektiv, dessen Brennweite variabel ist, was den Fotografen ermöglicht, das Bild zu vergrößern oder zu verkleinern.